Archiv für August 2010

Einfluss von Kreatin auf die Gehirnleistung

Mittwoch, 25. August 2010

Nicht nur in den Muskelzellen ist Kreatin in hoher Konzentration zu finden. Das Enzym Kreatinkinase und dessen Substrate Kreatinphosphat und Kreatin sind auch in im Gehirn stark vertreten. Insbesondere die Hirnregionen, die für Bewegung, Koordination, aber auch Gedächtnis und Lernfähigkeit verantwortlich sind, stehen in starkem Zusammenhang mit Kreatin.

Kreatin Monohydrat

Diese Tatsache lässt den Schluss zu, dass eine Supplementierung mit Kreatin sogar die Leistungen dieser Gehirnregionen verbessern kann. Eine Studie aus dem Jahr 1996 (Stöckler et. al.) zeigt, dass sich neurologische Störungen, basierend auf einem Defekt eines Kreatin-Synthese-Enzyms, durch regelmässige Einnahme von Kreatin mindern lassen.

Kreatin stellt also nicht nur eine Verbesserung der sportlichen Leistungen in anaeroben bereich sicher, sondern übt gleichzeitig eine Schutzfunktion für Gehirn- und Nervenzellen in Extremsituationen wie Sauerstoffmangel oder das Auftreten verschiedenen freien Radikalen dar.

Maca - natürliche Power

Freitag, 13. August 2010

Selten werden Supplements so kontrovers diskutiert wie es bei Maca oder Tribulus der Fall ist. Während Tribulus in der Schweiz nicht frei verkäuflich ist, handelt es sich bei Maca um eine völlig legale Substanz, welche dieselbe Wirkung verspricht.

Maca Origin 

Anwender von Maca Supplementen berichten ganz Unterschiedliches. Über gesteigerte Lust, erhöhte sexuelle Kraft und Fortschritte im Muskelaufbau wird von den einen berichtet. Von anderen jedoch wird die Wirkung in Frage gestellt, da keine spürbare Veränderung eintrat.

Eine Studie aus dem Jahr 2009 im Journal of Ethnopharmacology zeigt jetzt, dass Maca anscheinend positive Auswirkungen, insbesondere auf die sexuelle Energie habe. Stone M, et al. testeten acht gesunde Erwachsene im Bezug auf die Leistung in einem 40km Cycling test und im Bezug auf die selbstgefühlte sexuelle Energie. Es handelt sich dabei um eine Doppelblindstudie mit einer Gruppe, bei der Maca über den Zeitraum von 14 Tagen supplementiert wurde, und einer Kontrollgruppe, der ein Placebo verabreicht wurde. Die Verfasser der Studie kommen zum Schluss, dass Maca eine leichte Verbesserung in der Ausdauerleistung und eine wesentliche Verbesserung der sexuellen Energie mit sich bringt.

Künftig werden sicher weitere Untersuchungen zur Wirkung von Maca notwendig sein. Es deutet jedoch alles darauf hin, dass Leistungssportler tatsächlich von diesem Pflanzenextrakt profitieren können.

Aminosäuren - Bausteine des Lebens

Samstag, 07. August 2010

Jedes Protein besteht aus einer Reihe von Aminosäuren, sie sind die Bausteine aller Proteine. Zurecht werden sie deshalb oft als die “Bausteine des Lebens” bezeichnet. Für den Menschen haben Aminosäuren zahlreiche Funktionen. Im Stoffwechsel sind sie am Auf- und Abbau von Protein beteiligt, beeinflussen den Hormonhaushalt und regulieren die Stickstoffbilanz.

Green Amino

 

Für den Muskelaufbau spielen Aminosäuren eine grosse Rolle. Werden dem Körper zu wenig Aminosäuren zugeführt, wird der Proteinaufbau und somit das Muskelwachstum negativ beeinflusst. Durch eine proteinreiche Ernährung kann das verhindert werden. Jedes Protein wird im Magen durch Salzsäure und durch Pepsin (Enzym) in kürzere Peptide gespalten. Im Darm werden diese kurzen Aminosäurenketten durch weitere Enzyme in die einzelnen Bausteine gespalten und durch Carrier in das Blut transportiert.

Isoliert eingenommen hat jede Aminosäure eine spezifische Wirkung. So regelt beispielsweise Glutamin die Proteinsynthese, Arginin ist für die Stickstoffproduktion in der Leber verantwortlich, Tryptophan regt die Serotoninproduktion im Gehirn an, etc. Weitere Aminosäuren wirken sich positiv auf Gelenkbeschwerden, den Schlaf oder die allgemeine Regeneration aus.

Der Einsatz von Aminosäuren macht vor allem für den fortgeschrittenen Sportler Sinn. Erst wenn ein vermehrter Bedarf an diesen Substraten erzeugt werden kann, lässt sich die Wirkung auch eindeutig feststellen.