Einfluss von Kreatin auf die Gehirnleistung
Mittwoch, 25. August 2010Nicht nur in den Muskelzellen ist Kreatin in hoher Konzentration zu finden. Das Enzym Kreatinkinase und dessen Substrate Kreatinphosphat und Kreatin sind auch in im Gehirn stark vertreten. Insbesondere die Hirnregionen, die für Bewegung, Koordination, aber auch Gedächtnis und Lernfähigkeit verantwortlich sind, stehen in starkem Zusammenhang mit Kreatin.

Diese Tatsache lässt den Schluss zu, dass eine Supplementierung mit Kreatin sogar die Leistungen dieser Gehirnregionen verbessern kann. Eine Studie aus dem Jahr 1996 (Stöckler et. al.) zeigt, dass sich neurologische Störungen, basierend auf einem Defekt eines Kreatin-Synthese-Enzyms, durch regelmässige Einnahme von Kreatin mindern lassen.
Kreatin stellt also nicht nur eine Verbesserung der sportlichen Leistungen in anaeroben bereich sicher, sondern übt gleichzeitig eine Schutzfunktion für Gehirn- und Nervenzellen in Extremsituationen wie Sauerstoffmangel oder das Auftreten verschiedenen freien Radikalen dar.




