Kreatin während einer Diät
Da Kreatin vor allem in Phasen des Muskelaufbaus eingesetzt wird, stellen sich viele Athleten die Frage, ob die Einnahme auch während einer Reduktionsdiät sinnvoll ist.
Rockwell et al. haben hierzu im Jahr 2001 eine Studie durchgeführt. Diese zeigt, dass während einer Diät zwar der Fettabbau nicht durch die Einnahme von Kreatin beeinflusst werden kann, jedoch der Muskelabbau verringert wird. Mit 2.4% Verlust fettfreier Körpermasse bei der Placebo-Gruppe war der unerwünschte Muskelverlust deutlich höher gegenüber der Creatin-Gruppe, bei welcher der Rückgang an Magermasse nur 1.4% betrug. Dies könnte jedoch auch auf die intrazelluläre Wasserbindung von Kreatin zurückzuführen sein, denn die Stickstoffverluste waren bei beiden Gruppen identisch. 
Die Studie zeigt zudem, dass die Leistungsfähigkeit im anaeroben Bereich bei der Creatin-Gruppe in der Tendenz höher war, respektive weniger durch den Körpergewichtsverlust verringert wurde. Diese Tendenz liegt jedoch knapp unter der statistischen Signifikanz.
Da in Reduktionsdiäten oft auf Kohlenhydrate, insbesondere hochglykämische Zuckergemische, verzichtet wird, bietet sich die Einnahme einer PH-stabilen Form an (siehe z.b. KreAlkalyn).
Fazit
Kreatin in einer Diät kann dabei helfen, den Muskelverlust zu minimieren. Dies geht selbstverständlich auch immer mit einer erhöhten Protein Einnahme einher. Zudem hilft Kreatin dabei, die Leistungen im für das Bodybuilding typischen anaeroben Bereich aufrecht zu erhalten, wodurch indirekt Muskelerhalt und Fettabbau unterstützt werden.